RESSORTS.
Sechs ständige Felder, in denen wir kontinuierlich publizieren — vom Hallen-Porträt bis zur Live-Album-Werkbetrachtung.
- 01
Halle
Das Ressort, das die Räume liest, in denen Live-Musik stattfindet. Wir porträtieren deutsche Spielstätten von der 200-Plätze-Kneipenbühne über den 1.500-Plätze-Club bis zur 15.000-Plätze-Halle. Architektur, Akustik, Sozialgeschichte, das Publikum, die Betreiber. Tempodrom Berlin, Knust Hamburg, Zeche Bochum, Backstage München, Stadthalle Köln. Wir behandeln die Halle als kulturellen Ort, nicht als Eventlocation.
→ - 02
Sound
Sound-Engineering als Disziplin: Front-of-House- und Monitor-Mixing, PA-Systeme (line array, point source), die Akustik deutscher Hallen, die Frage warum manche Räume klingen und andere klingen sollen es aber nicht. Auch Porträts großer Tontechniker, Geschichten gelungener und misslungener Mischungen, technische Essays über Hall-Spektrum und Sprachverständlichkeit. Wir setzen Hörgewohnheit voraus.
→ - 03
Vorprogramm
Das Ressort für die Vorbands. Wer spielt um 19:45 Uhr, wenn der Saal halb leer ist? Wie kommt eine Band ans Support-Slot? Welche lokalen Szenen produzieren konstant gute Vorprogramm-Acts (Hamburg, Leipzig, Münster, Mannheim)? Wir porträtieren einzelne Acts, schreiben über die Soziologie des Vorprogramms, beobachten den Augenblick, in dem ein Saal sich langsam füllt.
→ - 04
Tour
Das Leben auf Tour. Was kostet eine vierwöchige Clubtour heute durch Deutschland? Wie viele Mitarbeiter braucht es? Wie verdient eine Band wirklich an einer Tournee, wenn die Album-Erlöse keine Rolle mehr spielen? Auch persönlichere Texte: das Leben im Nightliner, die Vor- und Nachshows, Crew-Soziologie. Wir bemühen uns um Zahlen, ohne ins Buchhalterische zu verfallen.
→ - 05
Festival
Wacken, Rock am Ring, Hurricane, Reeperbahn, Maifeld Derby, Haldern Pop, Melt, Fusion. Wir behandeln deutsche Festivals als kulturelle Phänomene — Soziologie, Programmierungs-Strategien, Festival-Wirtschaft, Headliner-Politik, das gemeinsame Erlebnis im Schlamm. Auch Texte zu kleineren, kuratierten Formaten (Pop-Kultur, Immergut, Watt en Schlick).
→ - 06
Wiederhören
Re-Reviews legendärer Live-Alben und historischer Konzert-Mitschnitte. Pink Floyd „Live at Pompeii" 1972, Talking Heads „Stop Making Sense" 1984, Nirvana „MTV Unplugged" 1993, Cheap Trick „at Budokan" 1978, Rammstein „Live aus Berlin" 1998. Was diese Aufnahmen über das Live-Erlebnis als reproduzierbare Form sagen — und was sie verschweigen, weil sie eben Aufnahmen sind. Auch deutsche Live-Klassiker.
→